Unvollendeter Obelisk und Assuanstaudamm

Beide Atraktionen, Obelisk und Staudamm, finde ich schrecklich langweilig. Daher bekommen sie auch nur ein gemeinsames Kapitel. Beide Ausflüge wurden am gleichen Tag gemacht. Wir sind an beiden Stationen auch nur kurz ausgestiegen, es wurden ein paar Fotos gemacht und dann ging es schnell weiter.

Der unvollendete Obelisk
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Schnelle Fotosession im Steinbruch


Am Obelisken erkennt man Risse und Bearbeitungsspuren.
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Früher musste man noch durch den Steinbruch klettern. Inzwischen gibt es Holzstege.

-------Ägypten-Wissen------

Der unvollendete Obelisk

Er sollte der größte Obelisk werden, der je gefertigt wurde. Königin Hatschepsut gab ihn in Auftrag und hier im Steinbruch von Assuan sollte er an einem Stück aus dem Stein gehauen werden. Doch mitten in den Steinmetzarbeiten brach man ab. Es hatte sich ein Riss im Stein gebildet. Die bereits geleistete Arbeit war umsonst.

-------Ägypten-Wissen------

Der Assuanstaudamm

Der Assuanstaudamm wurde in den 60er Jahren von Präsident Nasser in Auftrag gegeben. In Zusammenarbeit mit der UDSSR wurde der neue Damm, der auch Assuan-Hochdamm genannt wird, gebaut. Vorher gab es in Ägypten immer Nilüberschwemmungen. Diese bleiben jetzt aus und die Wasserversorgung ist nun kontinuierlich gewährleistet. Doch der Staudamm hat auch einige Nachteile. Der fruchtbare Nilschlamm zum Beispiel, der immer ein natürlicher Dünger war, bleibt im Damm hängen und wird nicht mehr auf die Felder gespült.

Der alte, kleinere Staudamm liegt etwa 7 Kilometer nördlich vom grossen Assuanstaudamm. Er ist 2100 Meter lang und hat 180 Schleusentore.
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Dieses Denkmal ist ein Zeichen für die ägyptisch-sowjetische Freundschaft. Die Sowjets halfen beim Bau des Hochdammes.
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Blick vom Hochdamm auf den Nil. Der Damm ist 3,5 Kilometer lang und 114 Meter hoch. Der Bau kostete etwa zwei Milliarden Euro und beim Bau kamen etwa 450 Menschen ums Leben.

Der große Assuanstaudamm wird auch für die Gewinnung von elektrischem Strom genutzt.
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Im durch den Staudammbau entstandenen Nassersee versanken Dörfer der dort lebenden Nubier und zahlreiche Tempel. Einige Tempel wurden sogar komplett an höher gelegene Orte versetzt. Die Füllung des Stausees dauerte übrigens 12 Jahre.
Auf dem Foto ist eines der wenigen Kreuzfahrtschiffe des Nassersees, die MS Eugenie.
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